Der Weg der Plasmaspenden

Was passiert mit meiner Plasmaspende?

1. Präparation

Entnommenes Plasma wird gleich nach der Spende innerhalb kürzester Zeit schockgefrostet, haltbar gemacht und mit einem Strichcode versehen, damit die Plasmakonserve lückenlos und eindeutig zugeordnet werden kann. Bei minus 30°C Lagerung kann das Plasma bis zu drei Jahre verwendbar bleiben.

2. Quarantänelagerung

Trotz aller Vorschriften bleibt für Transfusionen von zellulären Blutbestandteilen und von Plasma ein Restrisiko bestehen. Diese ergibt sich u.a. aus dem diagnostischen Fenster. Gemeint ist die Zeit zwischen einer Infektion und dem Auftreten von nachweisbaren HIV- oder Hepatitis-Antikörpern. Diese Zeitspanne beträgt bis zu 4 Monate. Spendet ein Infizierter in diesem Zeitraum Blut, kann die Infektion mit den verfügbaren Tests in seltenen Fällen nicht nachgewiesen werden. Bei der Quarantänelagerung wird deshalb das Plasma erst freigegeben und ausgeliefert, wenn auch die Wiederholungsspende nach 4 Monaten untersucht und freigegeben wurde.

3. Vertrieb

Die Abteilung Vertrieb ist das Bindeglied zum Einsatz der Blut- und Plasmakonserven. Hier werden die eingehenden Anfragen von Kliniken und Ärzten bearbeitet und die gewünschten Präparate rund um die Uhr für eine schnelle Auslieferung fachgerecht vorbereitet.

4. Auslieferung

In unseren eigenen Kurierfahrzeugen, die mit speziellen Kühlaggregaten ausgestattet sind, werden die gewünschten Präparate an Krankenhäuser und Ärzte zeitnah im 24 Stunden-Dienst ausgeliefert.

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